Lernen · Slicer
Orca-FlashForge
Der Slicer übersetzt ein Mesh in Druckbefehle – bei einem Vierkopf-Drucker die Stelle, an der die meisten Einstellungen liegen, die anderswo gar nicht existieren.
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Warum Orca-FlashForge und nicht Bambu Studio, Cura oder PrusaSlicer
Orca-FlashForge ist der FlashForge-eigene Fork von OrcaSlicer und kennt die Maschine: die vier Toolheads, die Kalibrierroutinen und die offiziellen Filamentprofile. Bambu Studio kennt die Maschine nicht, Cura und PrusaSlicer beherrschen Toolchanger nur umständlich. Wer die Herstellerprofile umgeht, bekommt oft einen überraschend großen Prime-Block – erst mit den Originalprofilen arbeiten, dann bewusst abweichen.
Für später: OrcaSlicer (das Original) wird schneller aktualisiert und hat mehr Kalibrierwerkzeuge – sinnvoll, sobald die Herstellerprofile verstanden sind.
02
Was wirklich gelernt werden muss
- Filamentprofile pro Toolhead. Vier Slots, jeder eigenständig konfiguriert – unterschiedliche Materialien laufen gleichzeitig, jedes mit eigener Temperatur.
- Support-Extruder zuweisen. Die Grundlage für lösliche Stützen: Z-Abstand auf 0, Interface-Only-Strategie (nur die Kontaktschichten aus BVOH/PVA, der Stützkörper aus billigem PLA).
- Kalibrierwerkzeuge. Flow, Druckvorschub, Temperaturtürme – bei vier Köpfen nicht optional. Der eine dokumentierte Reviewer-Fehler war ein unkalibrierter Kopf, keine defekte Hardware.
- Prime-/Purge-Einstellungen. Hier liegt der Materialverbrauch begraben – und der Grund, warum Mehrfarbdruck auf diesem Drucker fast ohne Abfall läuft.
- Modifier/Höhenbereiche. Zum Beispiel mehr Wände nur im belasteten Abschnitt eines Teils.
Wie sich das in der Praxis auszahlt, steht auf der Seite Der Drucker.