Nächstes Projekt · ab September 2026
pib – ein Roboter zum Drucken
pib (printable intelligent bot) ist ein Open-Source-Roboter der isento GmbH aus Nürnberg – fast vollständig 3D-gedruckt, mit echter Robotik- und KI-Schicht dahinter. Er wartet auf denselben Drucker wie alles andere hier, aber noch nicht auf den Kauf.
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Was pib ist
Ein humanoider Roboter unter AGPL-3.0-Lizenz (das SDK unter MIT), aktiv entwickelt, mit Community-Discord und offizieller Bauanleitung. Kein Bausatz, sondern ein vollständiges Open-Hardware- und -Software-Projekt:
- Rechenzentrale: Raspberry Pi 5, ROS 2 (Jazzy)
- Bewegung: 26 Servomotoren – Kopf, Schultern/Arme, Hände, Handgelenke
- Wahrnehmung: OAK-D-Lite-Kamera, Mikrofon-Array
- Ausdruck: 7-Zoll-Touchscreen als Gesicht, Lautsprecher
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Der Druckaufwand
Deutlich mehr als alles bisher hier: rund 300 Stunden reine Druckzeit und etwa 9 bis 10 kg Filament über alle Teile (realistisch mit Stützmaterial und Ausschuss gerechnet). Die größten Einzelteile brauchen allein schon zehn bis zwölf Stunden – das Gesicht etwa 12 Stunden 20, die Standplatte knapp 11 Stunden.
Ob die größten Teile überhaupt in den 256-mm-Bauraum des Creator 5 Pro passen, ist noch nicht geprüft. Das gehört zu den ersten Dingen, die geklärt werden, bevor irgendetwas bestellt wird – keine Annahme, echte offene Frage.
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Warum erst September
Drei Wege, an die Kaufteile (26 Servos, Pi 5, Kamera, Elektronik – alles, was nicht gedruckt wird) zu kommen:
| Weg | Kosten | Aufwand |
|---|---|---|
| Alles selbst beschaffen | ca. 1.400–1.900 € | Hoch: Stückliste, Lieferanten, eigener Drucker nötig |
| Komplett-Makerbox (aktuelle Generation) | ca. 3.145 € + Filament | Gering: alle Kaufteile passend |
| Auf pib#5 warten | Preise wie angekündigt | Bessere Motoren, einfachere Stromversorgung |
pib#5 erscheint im September 2026 mit besseren Motoren und einfacherer Stromversorgung. Wer vorher Teile der aktuellen Generation kauft, kauft in die alte Generation. Die eigene Entscheidung deshalb: jetzt nicht kaufen. Bis September wird stattdessen der Software-Strang vertieft und eine Stückliste als Basis vorbereitet, die sich nach dem Release abgleichen lässt.
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Die Software-Seite, die reizt
pib bringt eine eigene KI-Schicht mit: einen MCP-Server mit Werkzeugen zum Auslesen und Steuern des Roboters (Motoren, Posen, Programme, Kamera) und einen Agenten im Sprachassistenten, der wie ein Claude-Code-Agent mit eigenen Skills und einer wachsenden Persönlichkeitsdatei arbeitet. Genau der Andockpunkt für die MCP-/Agenten-Erfahrung aus Blender und Skript-CAD – nur an einem Roboter statt an einem Mesh.
Simulation und Software-Grundlagen laufen bereits lokal, losgelöst von der Kaufentscheidung: Web-Oberfläche, Vor- und Rückwärtskinematik für beide Arme, eine Physik-Simulation der Bewegungen. Nichts davon braucht den echten Roboter.