pib – ein Roboter zum Drucken

pib (printable intelligent bot) ist ein Open-Source-Roboter der isento GmbH aus Nürnberg – fast vollständig 3D-gedruckt, mit echter Robotik- und KI-Schicht dahinter. Er wartet auf denselben Drucker wie alles andere hier, aber noch nicht auf den Kauf.

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Was pib ist

Ein humanoider Roboter unter AGPL-3.0-Lizenz (das SDK unter MIT), aktiv entwickelt, mit Community-Discord und offizieller Bauanleitung. Kein Bausatz, sondern ein vollständiges Open-Hardware- und -Software-Projekt:

  • Rechenzentrale: Raspberry Pi 5, ROS 2 (Jazzy)
  • Bewegung: 26 Servomotoren – Kopf, Schultern/Arme, Hände, Handgelenke
  • Wahrnehmung: OAK-D-Lite-Kamera, Mikrofon-Array
  • Ausdruck: 7-Zoll-Touchscreen als Gesicht, Lautsprecher

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Der Druckaufwand

Deutlich mehr als alles bisher hier: rund 300 Stunden reine Druckzeit und etwa 9 bis 10 kg Filament über alle Teile (realistisch mit Stützmaterial und Ausschuss gerechnet). Die größten Einzelteile brauchen allein schon zehn bis zwölf Stunden – das Gesicht etwa 12 Stunden 20, die Standplatte knapp 11 Stunden.

Ob die größten Teile überhaupt in den 256-mm-Bauraum des Creator 5 Pro passen, ist noch nicht geprüft. Das gehört zu den ersten Dingen, die geklärt werden, bevor irgendetwas bestellt wird – keine Annahme, echte offene Frage.

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Warum erst September

Drei Wege, an die Kaufteile (26 Servos, Pi 5, Kamera, Elektronik – alles, was nicht gedruckt wird) zu kommen:

WegKostenAufwand
Alles selbst beschaffenca. 1.400–1.900 €Hoch: Stückliste, Lieferanten, eigener Drucker nötig
Komplett-Makerbox (aktuelle Generation)ca. 3.145 € + FilamentGering: alle Kaufteile passend
Auf pib#5 wartenPreise wie angekündigtBessere Motoren, einfachere Stromversorgung

pib#5 erscheint im September 2026 mit besseren Motoren und einfacherer Stromversorgung. Wer vorher Teile der aktuellen Generation kauft, kauft in die alte Generation. Die eigene Entscheidung deshalb: jetzt nicht kaufen. Bis September wird stattdessen der Software-Strang vertieft und eine Stückliste als Basis vorbereitet, die sich nach dem Release abgleichen lässt.

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Die Software-Seite, die reizt

pib bringt eine eigene KI-Schicht mit: einen MCP-Server mit Werkzeugen zum Auslesen und Steuern des Roboters (Motoren, Posen, Programme, Kamera) und einen Agenten im Sprachassistenten, der wie ein Claude-Code-Agent mit eigenen Skills und einer wachsenden Persönlichkeitsdatei arbeitet. Genau der Andockpunkt für die MCP-/Agenten-Erfahrung aus Blender und Skript-CAD – nur an einem Roboter statt an einem Mesh.

Simulation und Software-Grundlagen laufen bereits lokal, losgelöst von der Kaufentscheidung: Web-Oberfläche, Vor- und Rückwärtskinematik für beide Arme, eine Physik-Simulation der Bewegungen. Nichts davon braucht den echten Roboter.

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Weiterlesen

Offizielle Seite und Bauanleitung: pib.rocks. Community und Fragen zu aktuellen Preisen: der pib-Discord, verlinkt dort. Der Fahrplan für die Zeit bis dahin steht auf Abenteuer.