Nächstes Projekt · pib#5 ist seit 3. September 2026 da
pib – ein Roboter zum Drucken
pib (printable intelligent bot) ist ein Open-Source-Roboter der isento GmbH aus Nürnberg – fast vollständig 3D-gedruckt, mit echter Robotik- und KI-Schicht dahinter. Er wartet auf denselben Drucker wie alles andere hier. Seit dem 3. September 2026 gibt es die fünfte Generation – die Kaufentscheidung steht jetzt an.
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Was pib ist
- Druckzeit
- rund 300 h
- Filament
- 9–10 kg
- Servomotoren
- 26 (Stand #4)
- Bauraum-Check
- 114 Dateien geprüft (#5)
- pib#5
- erschienen 3.9.2026
Ein humanoider Roboter unter AGPL-3.0-Lizenz (das SDK unter MIT), aktiv entwickelt, mit Community-Discord und offizieller Bauanleitung. Kein Bausatz, sondern ein vollständiges Open-Hardware- und -Software-Projekt:
- Rechenzentrale: Raspberry Pi 5 (bei pib#5 mit 8 GB), ROS 2 (Jazzy)
- Bewegung: 26 Servomotoren – Kopf, Schultern/Arme, Hände, Handgelenke
- Wahrnehmung: OAK-D-Lite-Kamera, Mikrofon-Array
- Ausdruck: 7-Zoll-Touchscreen als Gesicht, Lautsprecher
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Der Druckaufwand
Deutlich mehr als alles bisher hier: rund 300 Stunden reine Druckzeit und etwa 9 bis 10 kg Filament über alle Teile (realistisch mit Stützmaterial und Ausschuss gerechnet). Die größten Einzelteile brauchen allein schon zehn bis zwölf Stunden – das Gesicht etwa 12 Stunden 20, die Standplatte knapp 11 Stunden (Zeiten aus der #4-Checkliste; die #5-Checkliste nennt keine Druckzeiten mehr).
Passt das überhaupt? Nachgemessen an allen 114 Druckdateien von pib#5 (STL-Satz V5.0.1 vom 8. September 2026): Kein Teil überschreitet den 256-mm-Bauraum. Den optionalen Ordner mit zusammenhängenden Großteilen für große Drucker, der bei #4 vier Übergrößen enthielt, gibt es in #5 nicht mehr. Das größte Teil bleibt das Gesicht mit 232 × 141 × 205 mm – knapp, aber drin.
Gemessen ist damit die Geometrie, nicht die Druckbarkeit: Orientierung, Verzug und Stützmaterial bleiben offene Punkte. Die #4-Messung (99 Dateien, vier Übergrößen im Zusatzordner) ist damit Geschichte.
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pib#5 ist da – was jetzt gilt
Drei Wege, an die Kaufteile (26 Servos, Pi 5, Kamera, Elektronik – alles, was nicht gedruckt wird) zu kommen:
Drei Wege zu den Kaufteilen
Kosten und Aufwand im Vergleich
ab ca. 1.400 €
| Weg | Kosten | Aufwand |
|---|---|---|
| Alles selbst beschaffen | ca. 1.400–1.900 € | Hoch: Stückliste, Lieferanten, eigener Drucker nötig |
| pib#5.Makerbox | 3.145 € + Filament (Preis wie #4) | Gering: alle Kaufteile passend; Lieferung laut Shop ab Oktober 2026 |
| pib#5.Advancedbox | 5.990 € (Vorbestellung, Oktober) | Serielle Bus-Servos mit Feedback – die Forschungslinie, nicht der Einstieg |
Kaufentscheidung steht an
Stand 6. Oktober 2026
Druckdateien und Anleitungen da
pib#5 ist am 3. September 2026 erschienen: Druckdateien (V5.0.1 vom 8. September) und Druck-Checkliste liegen vor. Seit Mitte September gibt es auch die Schritt-Anleitungen, als Seiten im pib-Wiki statt als PDFs, verlinkt von pib.rocks/build. Alle zwölf stehen übersetzt auf der pib#5-Bauanleitung; nur ein Abschlussschritt fehlt offiziell noch. Die Preise sind gleich geblieben, geliefert wird die Makerbox laut pib.Shop ab Oktober. Neu sind ein einziges 12-V-Netzteil mit Hauptschalter, bis zu dreifaches Drehmoment in Schulter und Ellbogen, komplett neue Hände mit direkt angetriebenem Handgelenk, rund 50 Schrauben weniger, ein Raspberry Pi 5 mit 8 GB und stärkere Lautsprecher. Die Warnung vom August hat sich bestätigt: #4- und #5-Teile lassen sich laut isento nicht mischen. Die Kaufentscheidung selbst ist noch nicht gefallen – sie wird getroffen, sobald die Stückliste gegen den eigenen Drucker geprüft ist.
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Die Software-Seite, die reizt
pib bringt eine eigene KI-Schicht mit: einen MCP-Server mit Werkzeugen zum Auslesen und Steuern des Roboters (Motoren, Posen, Programme, Kamera) und einen Agenten im Sprachassistenten, der wie ein Claude-Code-Agent mit eigenen Skills und einer wachsenden Persönlichkeitsdatei arbeitet. Genau der Andockpunkt für die MCP-/Agenten-Erfahrung aus Blender und Skript-CAD – nur an einem Roboter statt an einem Mesh.
Simulation und Software-Grundlagen laufen bereits lokal, losgelöst von der Kaufentscheidung: Web-Oberfläche, Vor- und Rückwärtskinematik für beide Arme, eine Physik-Simulation der Bewegungen. Nichts davon braucht den echten Roboter.
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Weiterlesen
Offizielle Seite und Bauanleitung: pib.rocks. Community und Fragen zu aktuellen Preisen: der pib-Discord, verlinkt dort. Was der Drucker bis dahin erlebt hat, steht auf Abenteuer. Die komplette pib#5-Bauanleitung steht übersetzt auf pib#5 bauen: zwölf Schritte von der Software auf dem Raspberry Pi über Kopf, Hals und die neuen Hände bis zu Schulter und Ellbogen, jeweils mit dem Stand der offiziellen Wiki-Seite. Die #4-Fassungen von Kopf und Hals bleiben als Legacy-Seiten erreichbar.